




Therapiemethoden
„Alle sind irre. Aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht, wird Philosoph genannt.“ (Ambrose Bierce)
Die Gesamtlage und Gesamtbalance einer Person analysieren auf dem Hintergrund fundierten psychologischen Wissens, das Einbeziehen der eigenen Ressourcen und Erfahrungen sowie der persönlichen Grenzen, das Annehmen Können von Schwäche bei gleichzeitigem Mut zur Veränderung, so würde ich nach vielen Berufsjahren das Ziel von Psychotherapie und Persönlichkeitsentwicklung benennen.
Dies ist kein passiver Akt, man wird nicht therapiert, sondern lernt, sich selbst besser zu verstehen und anzunehmen als Voraussetzung für Veränderungen und Wachstum.
„Eine gute Schwäche ist besser als eine schlechte Stärke.“ (Charles Aznavour)
Welche konkreten Methoden stehen in unserer Praxis zur Auswahl?
Die Basis der gemeinsamen Arbeit ist das G e s p r ä c h, das sich insofern von einem „normalen“ Gespräch unterscheidet als es
Wann immer nötig und möglich, werden Inhalte durch verschiedene vertiefende
Methoden ergänzt. Diese sollen helfen, ein Problem ganzheitlicher zu betrachten, d.h. Körper, Erleben und Gefühle mit einzubeziehen, Aspekte herauszuarbeiten, die eher unbewußt bzw. automatisch ablaufen. Hierzu können zählen:
* Prozeßorientierte embodimentfokussierte Psychotherapie (PEP)
nach Dr. M. Bohne
Hierbei handelt es sich um eine einfach zu erlernende Technik mit hoher Wirksamkeit bei hohen emotionalen Spannungszuständen (z.B. bei Phobien, Auftrittsangst, posttraumatischen Belastungen), bei bewußten und unbewußten Lösungsblockaden und bei einer gestörten Selbstbeziehung(Selbstwertproblematik). Durch taktile und neuronale Stimulation und differenzierte Selbstakzeptanzstrategien können belastende dysfunktionale Kognitonen, Emotionen und einschränkende Verhaltensmuster oft in kurzer Zeit aufgelöst sowie lösungs- und ressourcenkompetente neuronale Netzwerke aufgebaut werden. Die erzielten Veränderungen sind meist tiefgreifend und nachhaltig. Die Technik vermittelt ein hohes Maß an Selbstwirksamkeit in alltäglichen Stress-Situationen und wird meist als angenehm erlebt. PEP begleitet psychische Prozesse in einer klientzentrierten, individuellen Art und Weise, sie nutzt systemische und hypnotherapeutische Elemente und bezieht Erkenntnisse aus verschiedenen Therapierichtungen sowie der Hirnforschung ein.